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Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine manuelle Therapie zur Diagnose und Behandlung funktioneller Störungen. Sie ist auch als präventive Therapie wertvoll und betrachtet den Menschen als Ganzes.

Jeder Verlust an Gelenk-, Muskel-, Band- oder Organbeweglichkeit kann das gesundheitliche Gleichgewicht stören. Die Osteopathie basiert auf der Fähigkeit des Körpers zur Selbstregulation und einem tiefen Verständnis von Anatomie und Physiologie.

Für wen?

Ich behandle Menschen jeden Alters: Neugeborene, Senioren, Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Sportler, Schwangere usw.

Photo of Steffie practicing osteopathy on a child patient

Warum zum Osteopathen?

Zur Begleitung und Vorbeugung

  • Begleitung während der Schwangerschaft und im Wochenbett
  • Unterstützung nach chirurgischen Eingriffen
  • Begleitung kieferorthopädischer Behandlungen
  • Begleitung orthopädischer Behandlungen im Kindes- und Jugendalter (Klubfuß, angeborener Schiefhals, Skoliose, Kyphose)

Zur Behandlung und Vorbeugung

  • Muskuloskelettale Beschwerden: Nackenschmerzen, Schiefhals, Rückenschmerzen, Hexenschuss, Rippenblockaden, Neuralgien, Verstauchungen, Sehnenentzündungen, mechanische Kopfschmerzen usw.
  • Viszerale Beschwerden: Verdauungsprobleme (Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall), HNO- und Atemwegsprobleme (Vorbeugung von Sinusitis, wiederkehrenden Ohrenentzündungen, funktionellem Schwindel), kardiovaskuläre Beschwerden (idiopathische Herzrasen, nicht-medizinische Ursachen), urologische Beschwerden (wiederkehrende Harnwegsinfekte ohne bakterielle Ursache, nicht-funktionelle Prostata-Probleme) und gynäkologische Beschwerden (Regelschmerzen, verschiedene gynäkologische Störungen).
  • Störungen des neurovegetativen Systems (Hyperaktivität, Schlafstörungen, bestimmte Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen, Verspannungen, Angst, Stress).
  • Nach körperlichen Traumata (Stürze, Verkehrsunfälle, Sportunfälle usw.).
  • Somato-emotionale Begleitung nach schwierigen Lebensphasen.

Die Prinzipien der Osteopathie

Die Prinzipien wurden von ihrem Begründer, Andrew Taylor Still, im 19. Jahrhundert formuliert.:

Der Körper ist eine Einheit: Die Behandlung erfolgt ganzheitlich. Alle Strukturen kommunizieren und interagieren miteinander und passen sich äußeren Einflüssen an. Beispielsweise kann ein Stoß auf das Knie Schmerzen im Knöchel oder im unteren Rücken verursachen, selbst wenn das Knie selbst keine Schmerzen aufweist.

Struktur und Funktion bedingen einander : Die Struktur bezieht sich auf die Anatomie, während die Funktion die Rolle jedes Elements im Körper beschreibt. Zum Beispiel ist der Muskel die Struktur und seine Kontraktion die Funktion. Wenn die Struktur beeinträchtigt ist, kann sie ihre Funktion nicht optimal erfüllen. Umgekehrt kann eine gestörte Funktion die Struktur beeinträchtigen.

Wenn ein Muskel beschädigt ist, kann er sich nicht mehr effektiv zusammenziehen. Umgekehrt kann eine langfristige Überkontraktion die Muskelstruktur schädigen und die Durchblutung beeinträchtigen.

Selbstheilung : Still sagte: 'Der Körper ist die Apotheke Gottes.' Mit anderen Worten: Der Körper hat alles, was er braucht, um sich selbst zu heilen, ohne äußere chemische Eingriffe. Der Osteopath hilft dem Patienten, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Die absolute Arterie : Wenn Blut und alle Körperflüssigkeiten gut zirkulieren, erhalten die Gewebe alles, was sie benötigen, um gesund zu bleiben.

Photo of an osteopathy session of Steffie manipulating an adult legs in the office

Häufig gestellte Fragen zur Osteopathie

Ist Osteopathie schmerzhaft?
Im Allgemeinen nicht. Eine Osteopathie-Sitzung sollte nicht schmerzhaft sein. Es ist möglich, eine leichte Empfindlichkeit beim Abtasten verspannter Bereiche zu spüren, oder ein leichtes Muskelkater-Gefühl in den Stunden danach, ähnlich wie nach dem Sport. Steffies Ansatz ist sanft und gewebsorientiert: Sie führt keine kraftvollen Manipulationen durch und passt jede Technik an Ihr Feedback an.
Braucht man eine ärztliche Überweisung für einen Osteopathen-Besuch?
Nein, eine Überweisung ist nicht erforderlich. Osteopathie ist in Frankreich seit 2002 ein geregelter Gesundheitsberuf. Sie können direkt einen Termin vereinbaren, ohne Ihren Hausarzt aufzusuchen. Falls Sie jedoch unsicher über die Ursache Ihrer Schmerzen sind oder diese sehr akut und stark sind, ist eine vorherige ärztliche Meinung ratsam.
Was ist der Unterschied zwischen einem Osteopathen und einem Physiotherapeuten?
Ein Physiotherapeut arbeitet auf ärztliche Verordnung und konzentriert sich hauptsächlich auf die funktionelle Rehabilitation einer bestimmten Struktur. Ein Osteopath arbeitet ohne Verordnung und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Er sucht nach der Grundursache der Dysfunktion, die weit vom Schmerzbereich entfernt sein kann. Beide Ansätze ergänzen sich und können parallel angewendet werden.
Kann Osteopathie bei Rückenschmerzen und Nackenschmerzen helfen?
Ja, dies sind die häufigsten Konsultationsgründe. Rückenschmerzen, Lumbago, Rückenbeschwerden, Nackenschmerzen: Der Osteopath identifiziert die Mobilitätseinschränkung, die die Schmerzen verursacht, und korrigiert sie manuell. Bei frischen Beschwerden sind die Ergebnisse oft schnell spürbar. Bei chronischen Schmerzen können mehrere Sitzungen erforderlich sein, verbunden mit Präventionsempfehlungen.